Q-Soft bietet digitale Lösungen für Recycling-Betriebe

Auf der aktuellen IFAT Messe präsentiert das Unternehmen Q-Soft GmbH erstmals ihre ausgearbeiteten ERP-Lösungen, um die kommunale und private Entsorgungswirtschaft zu digitalisieren und damit die Prozesse nicht nur übersichtlicher, sondern auch effizienter zu gestalten.

In Erfurt haben sich IT-Experten Gedanken dazu gemacht, wie sich die städtische Müllentsorgung optimieren lässt. Dabei gehen die Gedanken allerdings nicht hin zu neuen Fahrzeugen oder Mülltonnen, helfen soll jetzt eine spezielle Software. Diese hört auf den Namen Q-Soft. Wie das funktioniert zeigen die Entwickler auf der IFAT am eigenen Messestand. Präsentiert wird das Waste Management 4.0. Das bedeutet es gibt Lösungen für sämtliche Unternehmensprozesse in der Abfallwirtschaft. Dazu gehört der Kundenservice ebenso wie das Management und Controlling der Entsorgungsanlagen, aber auch der gesamte Vertrieb bis hin zu den finanziellen Aspekten. Aufgebaut ist die Software aufgrund der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten deshalb modular. Jedes Modul lässt sich zudem individuell erweitern, ist also auf jeden Fall auf alle Anwender zugeschnitten.

Neue Wege in der Müllentsorgung

Durch die Digitalisierung sind zwei Hürden genommen, an denen viele Abfallentsorger im Alltag scheitern. Sie leiden unter akutem Fachkräftemangel und sehen sich oft damit konfrontiert, dass schlecht ausgebildetet Fahrer Arbeiten verrichten sollen, für die sie nicht qualifiziert sind. Das neue Tool hilft dabei, Touren besser zu planen, Sprachbarrieren aus dem Weg zu räumen und diese Aufgaben besser durchführen zu lassen. Die zweite Herausforderung ist weniger im internen Sektor zu suchen, als in den externen Serviceaufgaben vieler Entsorgungsbetriebe. So müssen sie bürgernah arbeiten, Entsorgungskalender erstellen, Müllanmeldungen organisieren und Datenmanagement betreiben. Wie schön wäre es da, wenn diese Aufgaben sich künftig mittels einer Software ausführen ließen? Das würde nicht nur dabei helfen, den Überblick über alle Bereiche zu behalten, sondern auch alles zu überwachen und gegebenenfalls umzustellen. Das macht die Entsorgung flexibler, bürgernaher und einfacher, der zunehmenden Digitalisierung sei Dank. Und noch etwas wäre künftig möglich: Sprechende Mülltonnen. Eingebaute Sensoren könnten dann messen, wann eine Tonne leer ist und auch, ob sie richtig befüllt wurde. Dann würde nur noch dann entleert, wenn es auch nötig ist.

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