Recycling – der neue Trend

Dänemark leitet erste Schritte ein, um Plastikrecycling zu optimieren. Damit dies gelingt, sind bereits konkrete Vorschläge vorhanden. Diese sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

Die Plastikabfallberge müssen deutlich reduziert werden. Mehr Plastik muss recycelt werden. Diese Tatsachen sind bekannt und sollen nun in Dänemark gezielt angegangen werden. Mit Hilfe verschiedener Maßnahmen soll Recycling ein neu gelebter Trend werden.

Abfalltrennung standardisieren

In Dänemark machen sich Politiker Gedanken darum, wie Kunststoffabfälle besser recycelt werden können. Die erste gezielte Maßnahme in diese Richtung soll mit einer Standardisierung der Abfalltrennung umgesetzt werden. Durch bessere Trennung von Kunststoffabfällen soll der gesamte Recyclingprozess vereinfacht und ökonomischer gestaltet werden. Deshalb soll die Trennung nun im ganzen Land einheitlich erfolgen.

Recyclingquote für Plastikabfälle bedarf Verbesserung

Aktuell liegt die Recyclingquote für Kunststoffabfälle in Dänemark bei 36 Prozent. Aber die Quote ist für Haushaltskunststoffverpackungen mit nur 17 Prozent deutlich niedriger. Diese Zahl muss verbessert werden. Aus diesem Grunde hat das dänische Umweltministerium die Standardisierung der Kunststofftrennung beschlossen.

Verbot leichter Plastiktüten

Zukünftig soll es im Handel keine leichten Plastiktüten mehr geben. Sie sollen vollständig verboten werden. Für Kunststofftragetaschen wird dann auch eine Gebühr fällig. Mit diesen Maßnahmen soll sich der bislang hohe Pro-Kopf-Verbrauch drastisch reduzieren. Jeder Einwohner verwendet durchschnittlich 80 Tragetaschen im Jahr. Mit dem Plastiktütenverbot und der Gebühr für festere Kunststofftragetaschen soll sich diese Zahl bis 2023 um die Hälfte verringern.

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