Müllentsorgung, das neue Lieblingsspiel Ihrer Kinder

Viele Städte auf der ganzen Welt haben das gleiche Problem, die Straßen und Gehwege sind verdreckt von achtlos weggeworfenem Müll. Dabei ist die Entsorgung kinderleicht, denn das Unternehmen Sencity hat jüngst den TertaBIN auf den Markt gebracht und der ist nicht nur praktisch, er macht richtig Spaß.

Ein Mülleimer, der auffällt und mit dem sich selbst die Kleinsten gern länger beschäftigen, das ist der leuchtend bunte TetraBIN. Ausgestattet mit hunderten LED-Lichtern hat er ein ganz besonderes Ziel: Er will nicht nur auffallen, er will spielen! Jeder Mülleimer zeigt ein Spiel. Sobald jemand seinen Müll oben einwirft, wird er gewissermaßen Teil des Spiels und sieht sogleich eine Veränderung. Das kann zum Beispiel eine Hundekeule sein, mit der in der virtuellen Mülleimer-Welt die Hunde gefüttert werden. Damit das gelingt, braucht es Müll beziehungsweise Hundekeulen. Wer richtig entsorgt, der erhält einen Code und kann diesen auf der Webseite von Sencity in einen Preis umwandeln.

Mit Spaß gegen urbane Umweltverschmutzung

Doch das ist längst nicht das einzige Game, dass auf die Mülleimeroberfläche aufgespielt werden kann. Die Auswahl ist groß und animieren dazu, möglichst viel Müll in die unterschiedlichen Öffnungen einzugeben. Es ist nämlich nicht nur wichtig, einfach etwas wegzuschmeißen, sondern den Müll auch gleich richtig zu trennen und somit das recycling möglich zu machen. Noch ist das Unternehmen auf der Suche nach Sponsoren und Kooperationspartnern, um den neuen Mülleimer TertaBIN bald in jeder größeren Stadt weltweit auch aufstellen zu können. Erste Pilotprojekte gibt es bereits, zum Beispiel in Australien. Viele weitere sollen bald folgen und wer weiß, ob nicht bald die eigenen Kinder spielerisch das Recycling lernen mit einem TertaBIN in der Nachbarschaft?

Neugierig geworden? TetraBin stellt seine Idee in diesem kleinen Video noch etwas genauer vor:

TetraBIN – Your Kids‘ Favourite Bin from Steven Bai on Vimeo.

Aktion gegen Plastikmüll: Meerjungfrauen hassen Plastik

Tote Fische und schmutziges Wasser – wer kennt sie nicht diese Bilder, die auf die Verschmutzung der Ozeane aufmerksam machen sollen. Besonders Plastik entwickelt sich zu einem immer größeren Problem. Der Fotograf Benjamin von Wong beschreitet mit seiner Kampagne ganz neue Wege.

Wunderschöne Bilder, die gleichzeitig wachrütteln sollen – das ist die Taktik von Benjamin von Wong, einem Fotografen mit viel Sinn für das Schöne und hohem Umweltbewusstsein. Seine Arbeiten regen garantiert zum Nachdenken an.

Mit Meerjungfrauen die Meeresverschmutzung stoppen

So ungefähr könnte die Idee von Benjamin von Wong zusammengefasst werden. In seinen Bildern vereint er die Schönheit der Meere mit der akuten Bedrohung, der sie ausgesetzt sind. Seine Bilder lassen die Phantasie spielen, erschrecken aber gleichzeitig durch die perfekt in Szene gesetzte Bedrohung. Auf den Bildern schwimmen Meerjungfrauen in einem Meer aus Plastikabfällen. Was auf den ersten Blick märchenhaft schön aussieht, wird auf den zweiten Blick ein intensiver Denkanstoß.

Neue Taktik zum Schutze der Umwelt

Der Grundgedanke seiner Arbeiten war ganz sicher, die Menschen wachzurütteln, aber auf seine ganz eigene Weise. Fotos mit leidenden Tieren und verschmutzten Stränden gibt es bereits unendlich viele. Sie werden entsetzt angesehen. Aber denken die Menschen auch wirklich ernsthaft darüber nach? Benjamin von Wong hat genau deshalb eine andere Taktik gewählt. Seine Bilder sind wunderschön, verbergen trotzdem das eigentliche Problem nicht. Sie liefern einen Denkanstoß der etwas anderen Art.

Wer die Bilder einfach nur schön findet, wird spätestens beim Lesen des Titels der Kampagne wach. „Mermaids hate plastics“ zeigt, wie eng Schönes und Erschreckendes beieinander liegen können.

PS: Übrigens, der Plastikmüll in den Ozeanen landet am Ende nicht selten in unseren Mägen. Fische knabbern oder fressen kleine Stückchen, die auf diese Weise dann über den Nahrungskreislauf auch bei uns auf dem Tisch landen.

Öko-Weihnachtsbäume nadeln nicht

Das Dasein eines geschlagenen Weihnachtsbaums endet in der Regel im Ofen. Wer zum Fest dazu bereit ist, auf einen Christbaum zu verzichten tut mit Sicherheit etwas Gutes für den Baumbestand. Doch ein geschmückter Baum gehört irgendwie auch dazu … Auf unserer Suche nach pfiffigen Alternativen haben wir etwas Einfaches wie Geniales entdeckt: den Leiter Weihnachtsbaum.

Passend zur Jahreszeit haben wir eine tolle Art Recycling zu leben in den Weiten des Web gefunden. Nicht nur für Hobby-Handwerker stellt der pfiffige Öko-Weihnachtsbaum eine ideale Möglichkeit dar, eine wirklich umweltfreundliche Ideologie zu leben. Die Idee ist sehr einfach. Auf einen klassischen Baum wird komplett verzichtet. Was anstelle des Baumes geschmückt wird, ist eine Stehleiter. Diese wird aufgeklappt und an den gewünschten Platz gestellt. Um auch die Seiten an denen keine Sprossen sind schmücken zu können, werden dort Äste angebunden, hier der  Link zum Bild. An den Sprossen und an den Ästen können dann Christbaumkugeln, Strohsterne, Lametta, usw. angebracht werden.

Das Resultat ist ein geschmücktes Holzgerüst, welches im Vergleich zum Baum einige Vorteile mit sich bringt. Es ist günstig, wenn die Stehleiter nicht extra angeschafft werden muss. Die Leiter erfüllt nach der Weihnachtszeit wieder Ihren Zweck – Christbäume, sofern sie kein Wurzelwerk mehr besitzen, werden verbrannt. Und zuletzt: Das lästige Nadeln Fegen erübrigt sich mit dem Leiterbaum auch. Quelle: www.recyclart.org