Aktion gegen Plastikmüll: Meerjungfrauen hassen Plastik

Tote Fische und schmutziges Wasser – wer kennt sie nicht diese Bilder, die auf die Verschmutzung der Ozeane aufmerksam machen sollen. Besonders Plastik entwickelt sich zu einem immer größeren Problem. Der Fotograf Benjamin von Wong beschreitet mit seiner Kampagne ganz neue Wege.

Wunderschöne Bilder, die gleichzeitig wachrütteln sollen – das ist die Taktik von Benjamin von Wong, einem Fotografen mit viel Sinn für das Schöne und hohem Umweltbewusstsein. Seine Arbeiten regen garantiert zum Nachdenken an.

Mit Meerjungfrauen die Meeresverschmutzung stoppen

So ungefähr könnte die Idee von Benjamin von Wong zusammengefasst werden. In seinen Bildern vereint er die Schönheit der Meere mit der akuten Bedrohung, der sie ausgesetzt sind. Seine Bilder lassen die Phantasie spielen, erschrecken aber gleichzeitig durch die perfekt in Szene gesetzte Bedrohung. Auf den Bildern schwimmen Meerjungfrauen in einem Meer aus Plastikabfällen. Was auf den ersten Blick märchenhaft schön aussieht, wird auf den zweiten Blick ein intensiver Denkanstoß.

Neue Taktik zum Schutze der Umwelt

Der Grundgedanke seiner Arbeiten war ganz sicher, die Menschen wachzurütteln, aber auf seine ganz eigene Weise. Fotos mit leidenden Tieren und verschmutzten Stränden gibt es bereits unendlich viele. Sie werden entsetzt angesehen. Aber denken die Menschen auch wirklich ernsthaft darüber nach? Benjamin von Wong hat genau deshalb eine andere Taktik gewählt. Seine Bilder sind wunderschön, verbergen trotzdem das eigentliche Problem nicht. Sie liefern einen Denkanstoß der etwas anderen Art.

Wer die Bilder einfach nur schön findet, wird spätestens beim Lesen des Titels der Kampagne wach. „Mermaids hate plastics“ zeigt, wie eng Schönes und Erschreckendes beieinander liegen können.

PS: Übrigens, der Plastikmüll in den Ozeanen landet am Ende nicht selten in unseren Mägen. Fische knabbern oder fressen kleine Stückchen, die auf diese Weise dann über den Nahrungskreislauf auch bei uns auf dem Tisch landen.

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