Brandenburger Erfindungsreichtum: Aus Feuerlöschern wird Dünger

Brandenburger Erfindungsreichtum: Aus Feuerlöschern wird Dünger
Gut wenn er nicht gebraucht wurde – und aus dem Schaum lässt sich noch Dünger gewinnen.

Vollkommen unscheinbar im Gewerbegebiet von Pinnow in der Uckermark ist eine völlig neue technische Errungenschaft beheimatet, ein System das aus alten Feuerlöschern Düngemittel herstellen kann. Das ist nicht nur praktisch für die Landwirtschaft, sondern auch eine optimale Recyclingmöglichkeit für die Feuerlöscher. Mehr lesen

Kommt der Dünger der Zukunft aus der Luft?

Kommt der Dünger der Zukunft aus der Luft?
CO2 kann aus der Luft gefiltert und als Dünger wiederverwendet werden.

In Hinwil, im Schweizer Kanton Zürich, feiert man Weltpremiere. Erstmalig ist es den Entwicklern gelungen, CO2 aus der Umgebungsluft zu filtern und kommerziell zu nutzen. Das herausgefilterte CO2 wurde dann als Dünger für ein Gewächshaus genutzt. Von Vorteil ist nicht nur die große Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Methoden, mit dieser neuen Technologie könnte auch die Luftverschmutzung abnehmen.

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Intelligente Tonne: Alte Elektrogeräte kinderleicht entsorgt

Intelligente Tonne: Alte Elektrogeräte kinderleicht entsorgt

In Leipzig gibt es intelligente Mülltonnen. Diese dienen vor allem dazu, bewusster mit den wertvollen Ressourcen der Erde umzugehen. Um dies zu erreichen, können hier alte Elektrogeräte einfach entsorgt werden.

Das Leipziger Unternehmen binee hat sich zum Ziel gesetzt, die Ressourcen der Erde zu schonen. Mit Hilfe ihrer intelligenten Tonnen gehen sie bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung. Elektrogeräte können hier ohne großen Aufwand entsorgt werden. binee kümmert sich um den Rest.

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5 weitere Tipps, wie Sie ganz einfach Müll sparen können

Schon in unserem letzten Beitrag haben wir Ihnen 5 Tipps und Tricks gegeben, um einfach im Alltag Müll zu vermeiden. Das war allerdings noch nicht alles, hier sind weitere 5 Tipps:

1.  Zahnbürsten mit Holzgriff verwenden

Es gibt inzwischen Zahnbürsten die nicht mehr aus knallbuntem Kunststoff bestehen, sondern aus Bambus oder einem anderen Holz gefertigt sind. Das ist stabil und lässt sich kompostieren. Zahnärzte empfehlen, alle drei Monate die Zahnbürste zu wechseln. Da ließe sich pro Jahr schon viel Müll sparen.

2. Mehrwegflaschen verwenden

Dosen und Einwegflaschen verursachen eine ganze Menge Plastik- und Metallmüll. Dabei gibt es die meisten Lieblingsgetränke längst auch in Mehrwegflaschen. Die lassen sich im Kasten einfach transportieren und schonen die Umwelt.

3. Akkus, statt Batterien verwenden

Batterien zählen zu den Produkten, die sich ausgesprochen schwer recyclen lassen. Dazu kommt, dass längst nicht jeder Deutsche seine gebrauchten Batterien wieder zurückgibt, trotz der überall extra eingerichteten Sammelstellen. Akkus sind hier eine gute Alternative, die halten länger und verursachen dadurch auch weniger Müll.

4.  Windeln aus Stoff

Bis ein Baby trocken ist, verbraucht es im Durchschnitt 6.000 Windeln. Der Müllberg ist also gigantisch. Dabei gibt es längst bequeme Alternativen, die Stoffwindeln. Die lassen sich inzwischen leicht händeln, sparen Geld und schonen die Umwelt. Wer damit nicht zurechtkommt, der probiert es komplett windelfrei.

5. Große Packungen sind von Vorteil

Großpackungen sind gegenüber kleinen Verpackungen klar im Vorteil. Die sind nicht nur günstiger, sie sparen auch viel Verpackungsmüll. Wozu braucht es 10 kleine Tüten Chips, wenn sich dieselbe Menge auch in einer Tüte befinden kann? Alles, was einzeln verpackt ist und wo es sich vermeiden lässt, sollte grundsätzlich nicht den Weg in den eigenen Haushalt finden. Wer trotzdem kleine Portionen für unterwegs einstecken möchte, der nimmt einfach eine Brotdose.

Wie die Römer auch dank Beton ihr Imperium erschufen

Das Pantheon in Rom gilt als eines der eindrucksvollsten Zeugnisse römischer Baukunst. Es steht seit fast 2000 Jahren und zeigt, wie talentiert die Architekten schon zu früheren Zeiten waren und mit welchen Werkstoffen sie hantierten. Heute gilt Beton als wichtigster Baustoff im Gebäude- und Straßenbau, doch was macht ihn so besonders?

Bei Römischem Beton spielt die Zusammensetzung des Werkstoffs eine entscheidende Rolle. Er bestand nicht einfach aus Wasser, Zement, Sand und feinem Kies, sondern auch aus Vulkanasche. Dabei kam es auf das optimale Mischverhältnis an. Aus dem Römischen Beton fertigten die damaligen Handwerker nicht nur das Pantheon, sondern auch Frischwasserleitungen und kilometerlange Fernstraßen um den Aufmarsch der römischen Legionen sicherzustellen. Es gab quasi nichts, was nicht aus Beton gefertigt werden konnte und das effizienter und schneller, als dies bei der althergebrachten Stein-auf-Stein Bauweise möglich gewesen wäre. Natürlich hatten die Römer für ihre Wundermischung auch einen Namen. Sie nannten sie „opus ceamentitium“, was so viel bedeutet wie „Werk aus Bruchgestein“ oder eben „Römischer Beton“.

Nach dem Ende Roms, vergaß man auch den Römischen Beton

Als das Römische Reich allerdings unterging, verschwand auch der Römische Beton von der Bildfläche. Die Menschen besuchten zwar weiterhin das Pantheon, wie es gebaut wurde war ihnen aber rätselhaft. Erst Jahrhunderte später wurde wieder der erste Beton angerührt.

Heute nehmen sich viele „Baumeister“ gerne ein Beispiel an der Baukunst der alten Römer. Statt Vulkanasche findet allerdings in den Beton-Mischungen Flugasche Verwendung. Die ist der Vulkanasche sehr ähnlich, sie lässt sich allerdings umweltfreundlicher gewinnen, nämlich bei der Kraftwerksentsorgung.

Dabei fällt Flugasche als reines Abfallprodukt an, welches Unternehmen wie etwa GFR aufwendig recyclen und so wieder der Bauwirtschaft zuführen. Das ist nicht nur günstig, es schont auch die Umwelt und macht die Baustoffgewinnung somit klimafreundlich. Davon abgesehen hilft die Asche dabei, den Beton noch stabiler zu machen und sorgt dafür, dass moderne Gebäude vielleicht auch in 2000 Jahren noch die Menschen begeistern können. Lediglich die Techniken für den Umgang mit Beton sind heute einfacher geworden und dank Maschinen schneller in der Umsetzung.