Brandenburger Erfindungsreichtum: Aus Feuerlöschern wird Dünger

Brandenburger Erfindungsreichtum: Aus Feuerlöschern wird Dünger
Gut wenn er nicht gebraucht wurde – und aus dem Schaum lässt sich noch Dünger gewinnen.

Vollkommen unscheinbar im Gewerbegebiet von Pinnow in der Uckermark ist eine völlig neue technische Errungenschaft beheimatet, ein System das aus alten Feuerlöschern Düngemittel herstellen kann. Das ist nicht nur praktisch für die Landwirtschaft, sondern auch eine optimale Recyclingmöglichkeit für die Feuerlöscher. Mehr lesen

Kommt der Dünger der Zukunft aus der Luft?

Kommt der Dünger der Zukunft aus der Luft?
CO2 kann aus der Luft gefiltert und als Dünger wiederverwendet werden.

In Hinwil, im Schweizer Kanton Zürich, feiert man Weltpremiere. Erstmalig ist es den Entwicklern gelungen, CO2 aus der Umgebungsluft zu filtern und kommerziell zu nutzen. Das herausgefilterte CO2 wurde dann als Dünger für ein Gewächshaus genutzt. Von Vorteil ist nicht nur die große Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Methoden, mit dieser neuen Technologie könnte auch die Luftverschmutzung abnehmen.

Mehr lesen

Exklusiver Tee-Pflanzen Dünger: Panda-Kot

Lebensmittel mit edlen Zutaten sind in aller Regel teurer. Ein Tee aber, der aufgrund spezieller Düngung zum exklusiven Produkt wird, das für 25.000 Euro per Pfund Käufer finden soll – das klingt eher kurios. Der Chinese An Yanshi macht genau daraus eine neue Geschäftsidee – wohlgemerkt inklusive Patent auf die Düngung mit Panda-Kot.

Viele Luxusprodukte, die für den Otto-Normalverbraucher überflüssig erscheinen finden in der Luxuswelt viele Abnehmer. Der Chinese An Yanshi, ein ehemaliger Geschäftsmann und Lehrer kam im Juli auf eine neue Geschäftsidee: Ein grüner Tee, der ausschließlich mit Panda-Exkrementen gedüngt wird. Panda-Kot ist deswegen ein so ausgezeichneter Dünger, da diese Bären sich von Bambus Blättern ernähren und nur etwa 30 Prozent der aufgenommenen Nahrung verdauen, die übrigen 70 Prozent werden ausgeschieden. Bambus-Blätter, wie auch grüner Tee generell, sollen Stoffe enthalten, die vor Krebs schützen. Dieser Tee enthalte daher besonders viele Elemente zum Schutz vor Krebs, so die Berichterstattung auf n-tv.

Besagter Tee aus Panda-Kot wird also durch den Einsatz von Exkrementen veredelt. Die Wirkung sei dahin gestellt, es gibt dazu aber einige Studien. Interessant wird es beim Preis für das Luxus-Lebensmittel. Ein halbes Kilogramm der ersten Ernte soll umgerechnet zirka 25.000 Euro kosten. Die zweite Ernte des Tees schlägt dann „deutlich günstiger“ mit 2.300 Euro pro Pfund zu Buche. Ein Schnäppchen also. So viel zum teuersten Tee der Welt und dem Prinzip guten Marketings. Quelle: n-tv.de