Reparieren statt Recyceln: Elektroschrott

Eine fachgerechte Entsorgung von Elektrogeräten ist für jeden Verbraucher laut Elektro- und Elektronikgesetz Pflicht, um enthaltene Rohstoffe wiederzuverwerten. Dazu können die kaputten Geräte beim Fachhandel zurückgegeben oder zu einem Recyclinghof gebracht werden. Die Recyclingquote ist in Deutschland allerdings laut der Verbraucherzentrale NRW viel zu gering.

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Reparieren, statt wegwerfen: Elektroschrott verringern

Elektroschrott ist eine echte Gefahr für die Umwelt. In ihm sind gefährliche Stoffe enthalten, die bei nicht fachgerechter Entsorgung schwere Schäden anrichten können. Wer seine Geräte lieber mal repariert, anstatt sie direkt zu entsorgen, geht einen wichtigen Schritt, um die Umwelt zu entlasten.

Reparatur statt Neukauf – so einfach könnte es sein, Elektronikschrott deutlich zu reduzieren. Wie gefährlich dieser für die Umwelt ist, weiß noch längst nicht jeder. Trotz Wegwerfgesellschaft einfach auch einmal ein Gerät zu reparieren.

Schadstoffe in Elektronikschrott

In jedem elektronischen Gerät sind diverse Stoffe enthalten, die der Umwelt großen Schaden zufügen, wenn sie nicht fachgerecht entsorgt werden. So befinden sich beispielsweise Quecksilber und Blei in den verschiedenen Fernsehgeräten. Und auch längst nicht alle Kunststoffe lassen sich einfach wieder recyceln.

Aufwendiges Recycling

Egal, um welches Elektrogerät es sich handelt – es ist sehr aufwendig, die Geräte zu recyceln. Sie müssen in ihre Einzelteile zerlegt und anschließend nach Materialien getrennt werden. Nicht alle Materialien können wiederverwendet werden. Doch zumindest ein großer Teil gelangt zurück in den Wertstoffkreislauf. Allerdings ist das Recycling, wie es hierzulande eigentlich üblich ist, längst nicht auf der ganzen Welt selbstverständlich. Selbst die weit entwickelten Wirtschaftsmächte exportieren ihren Elektroschrott in die so genannten Dritte-Welt-Länder, wo sie diese kostengünstig „entsorgen“. Durch diese Tatsache fügen wir der Umwelt großen Schaden zu.

Einfache Maßnahmen mit großer Wirkung

Die Menge des Elektronikmülls könnte schon durch einen bewussteren Umgang mit elektronischen Geräten deutlich reduziert werden. Wird die Nutzungsdauer verlängert, beispielsweise durch die Reparatur einfacher Defekte, verringern sich die Müllberge drastisch. Werden elektronische Geräte nicht mehr benötigt, sollten diese entweder verkauft oder abgegeben werden, bzw. fachgerecht entsorgt werden.

So einfach könnte es sein, die Umwelt stark zu entlasten.

Edelmetallrecycling – Wie aus ausgedienten Computern wieder Rohstoffe werden

Getreu dem Leitsatz „Abfälle sind die neuen Rohstoffe“ haben wir heute einen Videobeitrag in dem wunderbar zu sehen ist, welche Rohstoffe aus alten Elektrogeräten zurückgewonnen werden können. Besonders in den Leiterplatten von Computern verstecken sich wertvolle Edelmetalle. Also immer schön alte Geräte zum Schrott bringen, nur so können die Metalle Recycelt werden.

Berge Elektroschrott durch Schwachstellen in Elektrogeräten

Schon seid Längerem kommt es den Verbrauchern so vor, als ob Elektrogeräte geplant nach Ablauf der Garantiezeit kaputt gehen würden. Was bisher Verdacht war, wurde aktuell bestätigt. Die Hersteller bauen bewusst Schwachstellen in Geräte ein, da langlebige Produkte schlecht fürs Geschäft sind.

Früher wurden Dinge noch für die Ewigkeit geschaffen. Heute sind die Menschen dazu bereit mit Trends mitzugehen. Oft werden sich dadurch neue Dinge angeschafft, obwohl das alte gerät noch funktioniert. Das beste Beispiel dafür ist der Fernseher: Die gute alte Röhre wird nach und nach überall durch Flachbildschirme ersetzt, weil diese einfach schicker sind. Elektrogeräte von früher sind nicht nur robuster als Neue, sie waren auch oft reparabel. Die Hersteller boten sogar Ersatzteile an. Heute stehen die Hersteller in der Kritik, dass ihre Produkte so konstruiert sind, damit sie schneller kaputt gehen und auch nicht repariert werden können. Einige Hersteller geben zu, dass Produkte, die lange halten schlecht fürs Geschäft sind. Daher wundert es nicht, dass viele Produkte ein fest verklebtes Gehäuse besitzen, oder die Akkus fest verbaut sind – sie sind praktisch nicht reparabel. Die Folge sind wachsende Berge Elektroschrott. Nun wo der Haken aufgedeckt ist, dürfen die Verbraucher hoffentlich auch strengere Richtlinien für die Produzenten hoffen.